Cello

Fast alle Klangmöglichkeiten, die Violine und Bratsche bieten, hat auch das Violoncello, kurz Cello genannt, zu bieten.
Das Cello ist ähnlich gebaut wie eine Violine, es hat vier Saiten und erreicht einen Tonumfang von über vier Oktaven Es ist jedoch wesentlich größer als eine Violine, so dass der Musiker das Instrument im Sitzen spielt und mit seinen Beinen festhält. Damit das Cello dabei einen festen Halt hat und nicht wegrutschen kann, befindet sich am unteren Teil des Instrumentes ein Stachel, oder auch Dorn genannt, mit dem man dann in den Boden sticht.

Vom Violoncello sagt man, dass es der menschlichen Stimme vom Timbre und Ausdruck am nächsten kommt, es kann la-chen, singen und sogar schimpfen und schreien, und das in beachtlicher Höhe und Tiefe. Mancher Komponist hat sich gerade von dieser Möglichkeit des Cellos inspirieren las-sen und so kann man auf einen wahren „Schatz“ an Literatur für dieses Instrument zurückblicken.

Mit seinem großen, aber weichen und edlen Klang und seinem großen Tonumfang übernimmt es nicht nur in den Ensembles die Bass-Stimme, es ist auch als Melodie-Instrument von großer Bedeutung.

Da das Violoncello als Orchesterinstrument ausgelegt ist, besteht von Anfang an die Möglichkeit, in verschiedenen Ensembles und Orchestern mitzuwirken.

Die jungen Cellisten können schon frühzeitig beginnen, empfohlen wird generell ab dem Alter von sechs Jahren, je nach Körpergröße des Kindes ist der Beginn auch schon früher möglich, das muss man individuell entscheiden.

Grundsätzlich ist natürlich auch ein späterer Einstieg jederzeit möglich.

Bis man sich endgültig für das Violoncello entschieden hat oder die für den Kauf eines ganzen Cellos nötige Körpergröße erreicht hat, besteht die Möglichkeit, ein Instrument auszuleihen. Bei der Auswahl des passenden Instrumentes hilft Ihnen die Lehrkraft im Fach Violoncello gerne weiter.

Lehrer

Constantin Meier

Dipl.  Orchestermusiker

Lehrkraft für Cello